Die Kaltschaummatratze
Die Kaltschaumatratze erfreut sich im privaten Bereich immer größerer Beliebtheit und ist dabei schon auf einem sehr guten Weg, die herkömmliche Matratze mit einem Kern aus Metallfedern zu verdrängen, was an ihren zahlreichen Vorteilen liegt.
Eine Kaltschaumatratze besteht im wesentlichen nur aus einem speziellen Kunststoffschaum, welcher bei der Reaktion von Polyol mit Isocyanat entsteht. Dieser erkaltet und härtet bei sehr niedrigen Temperaturen aus (deshalb Kaltschaum). Dadurch lassen sich entsprechende Matten für die spätere Matratze herstellen und das in nahezu unendlich vielen verschiedenen Größen.
Durch die Eigenschaften dieses Kunststoffes besitzen die Matratzen zahlreiche Vorteile. Sie sind wesentlich langlebiger, rückenfreundlicher, hygienischer und auch billiger. Auch die Umwelt belasten sie in keinster Weise, da bei der Herstellung auf schädliche Stoffe wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) verzichtet wird. Der einzige Nachteil solcher Kaltschaumatratzen ist die geringere Hitzebeständigkeit sowie die höhere Empfindlichkeit gegenüber Flüssigkeiten. Dies ist auch der Grund, warum sie kaum in der Industrie oder in Krankenhäusern Anwendung finden.
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